28 June 2006

Bewegen über Stock & Stein

Eben fand ich einen Blog-Beitrag zu einer originellen neuen Sportart: LeParkour. Man bewegt sich dabei auf einer möglichst geraden Linie von A nach B, wobei alle dazwischenliegenden Hindernisse, einschließlich Gebäuden, Straßen usw. ebenfalls in gerader Linie überquert werden.

Gut, nicht jedermanns Sache, aber sicher mit einem ordentlichen Trainingseffekt ;-)

Gruß,

MikeTheBlogger

10 June 2006

Phnom Penh Blog

Hallo zusammen,

gerade fand ich einen sehr schön gemachten Blog über Kambodscha, bzw. Phnom Penh. Mußte ich einfach loswerden.

Grüße,

Michael

09 June 2006

Offener Brief an den iranischen Präsidenten

09.06.2006

Hallo zusammen,

ich bin seit vielen Jahren ein Anhänger der Bahá´í-Religion. Für mich persönlich ist das Leben in dieser Gemeinde, die Verbundenheit mit ihren Mitgliedern und der offene Gedankenaustausch mit den Anhängern anderer Glaubensrichtungen und Geisteshaltungen zur wichtigsten Energiequelle geworden. Ich freue mich sehr, in einem Land leben zu dürfen, in dem die Anhänger der verschiedenen Religionen ihren Glauben frei ausüben dürfen.

Leider ist das nicht überall so. Im Geburtsland der Bahá´í-Religion, dem Iran, sind die Bahá´í die größte religiöse Minderheit und nach wie vor schweren Verfolgungen und Benachteiligungen bis hin zu Folter und Hinrichtungen ausgesetzt. Ich habe eine Reihe von Gemeindemitgliedern persönlich kennengelernt, die davon entweder selbst betroffen waren oder mir von Familienmitgliedern und Freunden berichtet haben, die für ihren Glauben bis heute schwere Bedrohungen und Angriffe hinnehmen müssen.


Auf Initiative des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Bremen, Herrn Dr. Henning Scherf, wurde nun der angekündigte Deutschland-Besuch des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad zur Fußball-Weltmeisterschaft zum Anlass genommen, einen offenen Brief an ihn zu richten. Darin wird Herr Ahmadinejad von einer Reihe Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aufgefordert, den Bahá’í und anderen unterdrückten Minderheiten im Iran endlich das Recht auf Religionsfreiheit zu gewähren und ihnen zu erlauben, ein Leben wie andere normale Bürger zu führen.


Weiter unten findet Ihr den Wortlaut des offenen Briefes. Er ist auch auf der Internet-Seite www.wm-iran-offenerbrief.de einsehbar, wo ihn Interessierte online unterzeichnen und so die Aktion unterstützen können.

Ihr könnt dieses Schreiben auch gern im Freundes- und Bekanntenkreis weiterleiten, wenn es Euch angemessen erscheint.



Danke & liebe Grüße,

Michael


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*** Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger ***


Die Bahá´í an Lech und Ammersee



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DER WORTLAUT DES OFFENEN BRIEFES:





WM und Menschenrechte im Iran - der Fall der Baha'í



Ein offener Brief an den iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad



von Dr. Henning Scherf, Bremer Bürgermeister a.D. sowie Gerhart Baum, Bundesminister a.D., Marieluise Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Deutschen Bundestages, Michael Burkert, Stadtverbandspräsident Saarbrücken, Marianne Heuwagen, Human Rights Watch, Willi Lemke, Senator für Bildung und Wissenschaft des Landes Bremen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, Mitglied des Deutschen Bundestages, Frank Lüdecke, Kabarettist, Autor, Anna Lührmann, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Deutschen Bundestages, Dr. Jürgen Micksch, Interkultureller Rat in Deutschland, Omid Nouripour, Mitglied im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen, Christoph Strässer, SPD, Mitglied des Deutschen Bundestages, Florian Toncar, FDP, Mitglied des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dean, Donald Bren School of Environmental Science and Management University of California Santa Barbara, USA, Dr. Alfred Weil, Deutsche Buddhistische Union





Sehr geehrter Herr Präsident!



Ihr Land nimmt an der Fußballweltmeisterschaft in der Bundesrepublik Deutschland teil, und Sie haben die Absicht erklärt, bei dieser Gelegenheit unser Land zu besuchen. Die Teilnahme an diesem internationalen sportlichen Wettstreit ist kein selbstverständliches Recht. Sie geschieht im Rahmen gegenseitiger Achtung und der Anerkennung von Regeln.



In Ihrem eigenen Land werden indessen die Rechte ganzer Bevölkerungsgruppen mit Füßen getreten. Den Angehörigen der Bahá’í-Religion, die mit über 300.000 Gläubigen die größte religiöse Minderheit in Ihrem Land darstellt, wird systematisch und staatlich angeordnet das Recht auf Religionsausübung verwehrt. Wir sind zutiefst darüber alarmiert, dass während Ihrer Regierungszeit eine neue Phase der existenziellen Bedrohung der Bahá’í sichtbar geworden ist. Die kollektive Verhaftung von 54 Bahá’í – überwiegend Jugendliche – am 19. Mai dieses Jahres in Schiraz ist nur das eklatanteste Beispiel aus jüngster Zeit. Der einzige „Vorwurf“, den man diesen jugendlichen Bahá’í bei der Verhaftung machen konnte, bestand darin, dass sie sozial benachteiligte Kinder in einer Schule ehrenamtlich unterrichteten. Dieser unglaubliche Übergriff zeigt wie berechtigt die Sorge der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für Religions- und Glaubensfreiheit, Frau Asma Jahangir, ist, die am 20. März 2006 in einer Presseerklärung bekannt gab, dass ein geheimer Brief des Obersten Kommandorates des iranischen Militärs eine totale Überwachung der Angehörigen der Bahá'í-Religion im Iran anordnet. Hierzu gehört auch eine aktuelle Serie von bislang über 30 Artikeln der offiziellen Teheraner Tageszeitung „Kayhan“, die die Bahá’í und ihre Religion systematisch öffentlich diffamieren und verurteilen. Radio und Fernsehen schlossen sich mit ähnlichen Beiträgen an. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass solche öffentlichen Kampagnen in Presse, Rundfunk und Fernsehen stets Gewalt, Mord und Totschlag an Männern, Frauen und Kindern zur Folge gehabt haben.



Verfolgung aus Gründen der Religion ist den Bahá’í im Geburtsland ihres Glaubens – dem Iran des 19. Jahrhunderts – nicht fremd. Gemäß der Verfassung der Islamischen Republik Iran aus dem Jahr 1980 werden ihnen sämtliche Bürgerrechte vorenthalten. Dies führte in der Folgezeit zu einer Welle von Hinrichtungen, Verhaftungen und Diskriminierungen. So sind seit Beginn der islamischen Revolution über 200 iranische Bahá’í allein ihrer religiösen Überzeugung wegen hingerichtet worden. Hunderte und Tausende wurden in Gefängnissen gefoltert, die gesamte Gemeinde durch ein Dekret des iranischen Generalstaatsanwaltes verboten, soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen geschlossen, Heilige Stätten und Friedhöfe bis in die jüngste Zeit geschändet, zerstört, enteignet oder im Sinne der Revolution verwendet. Bahá’í im Iran ist es verboten, in öffentlichen Verwaltungen zu arbeiten und an Hochschulen zu studieren. Rentenzahlungen an Bahá’í sind im Iran eingestellt, wie ihnen auch Handel und Gewerbe tagtäglich erschwert wird.



Die Völkergemeinschaft, allen voran die Vereinten Nationen, hat auf diese Unterdrückung der friedliebenden Bahá’í, die sich weltweit für die Verständigung zwischen allen Völkern einsetzen, mit internationalen Protesten und Resolutionen geantwortet. Denn die massive Missachtung der Menschenrechte der Bahá’í und anderer Minderheiten in Ihrem Land ist keine inner-iranische Angelegenheit und für uns inakzeptabel.



Wir rufen Sie in Ihrer Eigenschaft als gewählter Präsident des Iran auf, endlich Ihrer Verpflichtung gegenüber den internationalen Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen – zu deren Vertragsstaaten Ihr Land gehört – nachzukommen. Gewähren Sie den Bahá’í und anderen unterdrückten Menschen Ihres Landes das Recht, ihre Religion auszuüben und normale Bürger Irans zu sein!

03 June 2006

Bewegungshemmung

Heute habe ich mich wieder mal von der Begeisterung für meine Arbeit, genauer gesagt vom Spaß am Bloggen, übermannen lassen und mich deshalb viel zu wenig bewegt. Bin ganz schön k.o. Immerhin habe ich es jetzt eine dreiviertel Stunde lang geschafft, mich nicht mit dem Surfen durch die Blogosphere zu beschäftigen - immerhin! ;-) Wenn ich von irgendetwas begeistert bin, bin ich schwer zu bremsen, auch wenn mein Körper mir schon unüberhörbar signalisiert, dass es zuviel ist. Ich hoffe, dass ich es noch lerne.

02 June 2006

Gehen ist die beste Gymnastik für die Wirbelsäule

Letztes Jahr hatte ich ziemliche Probleme mit meinem Rücken. Mein Heilpraktiker sagte mir, Gehen sei die beste Gymnastik für die Wirbelsäule. Seitdem gehe ich, soviel ich kann. Gerade vorhin beim Fahrradfahren bin ich zwischendurch abgestiegen und eine ganze Weile zu Fuß gegangen. Ich merke, wie sich beim Gehen alles entspannt. Ich nehme die Natur und mich selbst viel intensiver wahr. Warum auch immer so hetzen? Was können wir schon an Zeit "verlieren"? Wir verlieren doch viel mehr an Leben, wenn wir immerzu irgendwelchen Terminen nachjagen.

Was für ein Glück, dass ich im Moment kein Auto habe und diese Einsicht gewinnen konnte!

01 June 2006

Bewegung für die Wirbelsäule - egal wie

Gerade habe ich mal in der Google Blog-Suche die Suchwortkombination "Bewegung Wirbelsäule" eingegeben und eine interessante Seite dazu entdeckt. Demnach hilft Bewegung, - egal wie -, gegen den Schmerz. Also bei leichten Rückenbeschwerden nicht einfach ins Bett legen, sondern vielmehr Ruhephasen und Bewegung geschickt miteinander kombinieren. Die Bandscheiben brauchen wechselnde Zug- Druckbelastungen, um sich regenerieren, d.h. mit Nährstoffen vollsaugen zu können. Deshalb ist reine Ruhe ebenso Gift für die Wirbelsäule wie übertriebene Bewegungsphasen. "Nichts ist Gift, alles ist Gift. Die Dosis macht´s." (Frei nach Paracelsus) .

Pause für die Wirbelsäule

Ich sitze oft stundenlang am Computer - und merke, dass es meiner Wirbelsäule zu schaffen macht. Da ich im Homeoffice arbeite und ein schönes, großes Arbeitszimmer habe, kann ich während der Arbeit immer wieder aufstehen und eine Weile auf und ab gehen. Für meine Wirbelsäule ist das ein Segen.

Ich habe außerdem festgestellt, dass ich in diesen Pausen keineswegs Zeit verliere, sondern im Gegenteil sogar viel Zeit gewinne, weil sich meine Gedanken durch die vorübergehende Lösung von der Arbeit klären und ich dadurch zu weiterführenden Ideen und Lösungsansätzen komme. Manchmal braucht man eben etwas innere Distanz, um den nächsten Arbeitsschritt erfolgreich angehen zu können.

Dass Bewegung auch gut ist für das Seelenleben, werde ich in einem der nächsten Beiträge behandeln.

Neue Posts nicht gleich sichtbar

Was mich noch etwas wundert ist, dass neue Beiträge in meinem Blog nicht gleich sichtbar sind. Da muß ich wohl noch etwas üben, bis ich das verstehe.

Bloggen bis der Arzt kommt

Ich habe jetzt zahlreiche Internetseiten zu den Themen Bloggen, RSS Feeds, Articel usw. angeguckt und bin echt erstaunt, was da alles geht. Das verspricht interessant zu werden.

Leider merke ich auch, dass mein Körper sich gegen die stundenlange Sitzerei am Computer wehrt. Ich hoffe, dass ich mich noch wieder losreißen und ein paar Schritte tun oder etwas Gymnastik machen kann. Bin hin und hergerissen zwischen Vernunft und Faszination.

Ich habe heute außerdem meinem Geschäftspartner davon erzählt und auch er ist total begeistert.

Ich bleibe dran.

Mit Zähler (StatCounter) ist es besser

So, ein Zähler von StatCounter ist integriert. Jetzt geht´s besser, d.h. ich kann sehen, ob sich in meinem Blog was tut.

31 May 2006

bißchen einsam

Hm,

bloggen scheint ein einsames Geschäft zu sein. Anders als in den Internetforen oder beim chatten sieht man einfach nicht, ob jemand guckt - oder täusche ich mich?

Erste Schritte

Hallo Welt,

dies ist mein erster Gehversuch beim Bloggen - und paßt gut zu meinem Motto: beweg Dich! Ich habe dieses Motto gewählt, weil ich festgestellt habe, dass mir körperliche Bewegung mit der nötigen Intensität hilft, um verschiedene gesundheitliche Probleme zu überwinden. So langsam wird daraus eine Philosophie - und die Einsicht, dass wir in einer durch und durch bewegungsfeindlichen Gesellschaft leben.